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Die Behandlung von Kindern mit Wachstumshormon
Was erwartet mich?
Der Beginn einer Therapie mit Wachstumshormon kann mit unterschiedlichen Gefühlen einhergehen. Die erste Erleichterung, endlich eine Diagnose erhalten zu haben, kann schnell Unsicherheiten und Ängsten im Zusammenhang mit der notwendigen Behandlung weichen.
Anfangs machen sich Kinder und Eltern vielleicht Sorgen über die Injektionen, über die Sicherheit der Therapie und darüber, ob sie zum gewünschten Erfolg führt. Nach einer gewissen Zeit jedoch fragen sie sich möglicherweise, wie die Wachstumshormontherapie in das Leben integriert werden kann, wie man dem eigenen Kind Mut macht, die Therapie durchzuhalten, und wo man Unterstützung erhält.
Für eine erfolgreiche Behandlung ist es entscheidend, mit Ihrem Arzt über diese Fragen und Sorgen zu sprechen.
Wann sollte mit der Wachstumshormontherapie begonnen werden?
Sobald die Diagnose „Wachstumshormonmangel“ gestellt ist, wird Ihr Arzt mit Ihnen die Möglichkeiten einer Hormonersatztherapie mit Wachstumshormon besprechen. Nach Beginn der Wachstumshormontherapie werden die zu erwartende Wachstumsentwicklung, die Wirkungen auf den Knochen und das Fettgewebe sowie die unter der Therapie eventuell auftretenden Nebenwirkungen erörtert.
Wie wird der Wachstumshormonmangel behandelt?
Der Wachstumshormonmangel wird durch die Verabreichung von der Menge Wachstumshormon behandelt, die Ihr Kind für ein normales Wachstum benötigt.
Da Wachstumshormon ein Eiweiß ist, kann es nicht in Tablettenform verabreicht werden (der Magensaft würde das Hormon zerstören, bevor es seine Wirkung im Körper entfaltet). Die Behandlung besteht daher aus einer täglichen Injektion des Wachstumshormons vor dem abendlichen Schlafengehen, zum Beispiel in das Gewebe im Bauchbereich. Mit Hilfe moderner Injektionshilfen („Pens“) oder Fertigspritzen lernen Eltern bei kleinen Kindern und die älteren Kinder oder Jugendlichen selbst, schnell und zuverlässig das Wachstumshormon zu verabreichen. Die Dosierung des Wachstumshormons richtet sich nach dem Gewicht des Kindes.
