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Verträglichkeit der Behandlung
Gibt es Nebenwirkungen der Wachstumshormontherapie?
Seitdem Wachstumshormon biosynthetisch hergestellt wird, werden die Wirksamkeit, aber auch die beobachteten Nebenwirkungen sehr genau erfasst und zentral zusammengeführt. Das geschieht nun schon seit über 20 Jahren. Die Anzahl der berichteten Nebenwirkungsereignisse in diesem langen Zeitraum ist vergleichsweise gering. Die Hormonersatztherapie ist in der Regel sehr gut verträglich und wird trotz der täglichen Injektionen von den Patienten gut akzeptiert.
Berichtet werden Lokalreaktionen, wie z.B. Rötungen und Hautjucken an der Injektionsstelle, die am ehesten auf eine Überempfindlichkeit auf das Lösungsmittel zurückzuführen sind.
Des Weiteren kann es in ganz seltenen Fällen zu Flüssigkeitsverschiebungen im zentralen Nervensystem (ZNS) kommen, die sich durch Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Sehstörungen bemerkbar machen. Ihr Arzt wird dann die Wachstumshormondosis in der Regel vorübergehend reduzieren, bis sich die Symptome wieder vollständig zurückgebildet haben. Dies erfolgt in der Regel recht schnell.
Wie überprüft der Arzt den Behandlungserfolg meines Kindes?
In 3- bis 6-monatigen Kontrolluntersuchungen wird der Effekt der Wachstumshormontherapie überprüft. Dabei sind neben einer körperlichen Untersuchung sowie der Beurteilung möglicher Nebenwirkungen auch Blutuntersuchungen erforderlich. Untersucht werden darin insbesondere die Wachstumsfaktoren, aber auch die Schilddrüsenhormone und der Kohlenhydratstoffwechsel.