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Zu klein und/oder zu leicht geborene Kinder (SGA)
Jährlich kommen zirka 3 % der neugeborenen Kinder zu klein und/oder zu leicht für die Schwangerschaftsdauer auf die Welt – diese werden als SGA-geborene Kinder bezeichnet. Die Abkürzung „SGA“ steht für den englischen Begriff „Small for Gestational Age“ und charakterisiert Kinder, deren Geburtsmaße (Geburtsgewicht und/oder Geburtslänge) nicht der tatsächlichen Schwangerschaftsdauer entsprechen.
Manche Kinder bleiben kleinwüchsig
Ein großer Teil der SGA-geborenen Kinder zeigt in den ersten zwei Lebensjahren ein Aufholwachstum und entwickelt sich in Bezug auf die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit völlig normal. Jedoch bleibt bei zirka 10 % der Kinder das spontane Aufholwachstum aus. SGA-Kinder ohne Aufholwachstum machen etwa 21 % der kleinwüchsigen Kinder aus und können unbehandelt zu kleinwüchsigen Erwachsenen werden.
Behandlung mit Wachstumshormon
Seit 2003 besteht für diese zu klein und/oder zu leicht geborenen Kinder die Möglichkeit, durch die Behandlung mit Wachstumshormon die elterliche Zielgröße doch noch zu erreichen, sofern rechtzeitig mit der Therapie begonnen wird.
Ziel der Behandlung mit Wachstumshormon sind die Verbesserung des Längenwachstums im Kindesalter, die Beibehaltung des Längenwachstums im Jugendalter sowie eine Normalisierung der Erwachsenengröße. Die Wirksamkeit und Verträglichkeit der Behandlung mit Wachstumshormon bei zu leicht und/oder zu klein geborenen Kindern wurde in vier kontrollierten klinischen Studien mit insgesamt 209 SGA-Kindern nachgewiesen.