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Ullrich-Turner-Syndrom

Das Ullrich-Turner-Syndrom, abgekürzt UTS, ist die häufigste Störung im Erbgut bei Mädchen. Es kommt etwa bei jeder 2500. Mädchen-Geburt vor. Viele Mädchen mit dieser Erkrankung haben ein völlig unauffälliges Erscheinungsbild. Aus diesem Grund wird die Krankheit oft erst spät entdeckt.

Mädchen mit dem Ulrich Turner Syndrom

Merkmale des Ullrich-Turner-Syndroms

Bei einer stärkeren Ausprägung des Ullrich-Turner-Syndroms kann es zu typischen Veränderungen im Aussehen kommen:

  • sogenannter Flügelhals
  • gedrungener Körperbau
  • herabhängende Augenlider

Auffällig sind immer die nicht funktionierenden Eierstöcke und damit der Mangel an weiblichen Geschlechtshormonen nach der Pubertät sowie der Kleinwuchs. Augrund des Mangels an Geschlechtshormonen sind die Patientinnen häufig unfruchtbar. Mädchen mit einem Ullrich-Turner-Syndrom werden unbehandelt nur circa 145 cm groß, da vor allem der Wachstumsschub in der Pubertät ausbleibt.

Größenzunahme mit Wachstumshormonbehandlung

Obwohl bei dieser Erkrankung kein Wachstumshormonmangel festzustellen ist, kann man mit einer rechtzeitig eingeleiteten Wachstumshormontherapie Größenzugewinne von etwa 10 cm erreichen. Damit erreichen die Mädchen die untere Norm der Erwachsenengröße und können, abgesehen von der Unfruchtbarkeit, ein ganz normales Leben führen.