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Wachstumshormonmangel bei Kindern
Etwa jedes 5000. Kind kommt mit einem Wachstumshormonmangel zur Welt. Die Ursache ist in den meisten Fällen unbekannt. Daneben gibt es Fälle, in denen Komplikationen bei der Geburt oder Bestrahlungen des Kopfes aufgrund einer Tumorerkrankung zu einem Wachstumshormonmangel führen.
Was kann bei Kindern auf einen Wachstumshormonmangel hinweisen?
Neben dem Befund des Kleinwuchses können folgende Symptome auf einen Wachstumshormonmangel hinweisen:
- kleine Hände und Füße
- eine piepsige Stimme
- vermehrtes Fettgewebe, besonders im Bauchbereich
- Verzögerung der Knochenreifung
- bei Jungen ein kleines Genitale
- bei Säuglingen/Kleinkindern Unterzuckerungen nach längeren Nahrungspausen
- verspätete Zahndurchbrüche/Zahnwechsel
Wie wird ein Wachstumshormonmangel diagnostiziert?
Sind in der orientierenden Blutentnahme die Wachstumsfaktoren (IGF-I, IGFBP-3) erniedrigt, so besteht der Verdacht auf einen Wachstumshormonmangel. Die weiterführende Diagnostik wird nun ein Pädiatrischer Endokrinologe (ein Spezialist für Hormonstörungen bei Kindern) durchführen.
Mit speziellen Hormontests untersucht dieser die Wachstumshormonausschüttung aus der Hirnanhangsdrüse. Zusätzlich wird mittels einer Röntgenaufnahme der linken Hand das Knochenalter Ihres Kindes bestimmt. Ab einem Alter von etwa 7 Jahren kann auch die mögliche Endgröße Ihres Kindes berechnet werden. Liegt nach den Ergebnissen der Wachstumshormon-Stimulationstests ein Wachstumshormonmangel vor, so erfolgt zum Abschluss der Diagnostik eine Kernspintomographie (MRT) des Kopfes zur Beurteilung der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) und ihres übergeordneten Zentrums (Hypothalamus).